Es geht nichts über Geselligkeit
Bastian Terkowsky und Pascal Port von SkyPort AI geben Handwerksjunioren Einblicke in die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz.
Künstliche Intelligenz ist längst kein Thema mehr, das ausschließlich große Technologieunternehmen betrifft. Auch für kleine und mittlere Betriebe sowie für das Handwerk gewinnt sie zunehmend an Bedeutung. Welche Möglichkeiten sich daraus ergeben, erfuhren die Handwerksjunioren bei einem Vortrag von Bastian Terkowsky und Pascal Port von SkyPort AI aus Mosbach.
Im Mittelpunkt des Abends stand insbesondere das Thema der sogenannten KI-Agenten. Die beiden Referenten erklärten den Teilnehmern, was sich hinter diesem Begriff verbirgt und wie solche Systeme funktionieren können. Im Unterschied zu einer klassischen Suchmaschine oder einem einfachen Chatbot können KI-Agenten Aufgaben strukturieren und einzelne Arbeitsschritte weitgehend selbstständig ausführen.
Anhand verschiedener Beispiele wurde gezeigt, wie künstliche Intelligenz auch in Handwerksbetrieben eingesetzt werden kann. Gerade bei wiederkehrenden Aufgaben und Verwaltungsarbeiten bietet die Technik Möglichkeiten zur Unterstützung. So können beispielsweise Informationen verarbeitet, Anfragen vorbereitet oder Arbeitsabläufe vereinfacht und automatisiert werden.
Dabei wurde eines deutlich: Künstliche Intelligenz soll das handwerkliche Können nicht ersetzen. Hammer, Werkzeug, Erfahrung und das Können des Menschen bleiben auch weiterhin unverzichtbar. KI kann jedoch dabei helfen, zeitaufwendige Routinetätigkeiten zu erleichtern und so mehr Zeit für die eigentliche Arbeit schaffen.
Für viele der anwesenden Handwerksjunioren bot der Vortrag neue und interessante Einblicke in ein Thema, das künftig auch im Handwerk eine immer größere Rolle spielen dürfte. Die Entwicklung sollte deshalb nicht außer Acht gelassen werden.
Nach dem Vortrag kam auch der gesellige Teil des Abends nicht zu kurz. Bei einem gemeinsamen Abendessen bestand für die Teilnehmer die Gelegenheit, mit Bastian Terkowsky und Pascal Port persönlich ins Gespräch zu kommen. Dabei konnten offene Fragen geklärt und die im Vortrag gewonnenen Eindrücke weiter vertieft werden.
Am Ende stand ein interessanter und informativer Abend, von dem die Handwerksjunioren viel neues Wissen mitnehmen konnten – und vielleicht auch die Erkenntnis, dass die Zukunft des Handwerks nicht nur in der Werkstatt, sondern zunehmend auch in der digitalen Welt gestaltet wird.

